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Arbeitsmaterialien

Was benötige ich alles zum Studieren? Eine Frage, die man natürlich nicht pauschal für jeden beantworten kann. Um Dir einen Eindruck zu geben, haben wir ein paar Essentials aufgeführt, ohne die es wirklich schwierig werden kann und helfen bei der Entscheidung, wie ihr Eure Mitschriften anfertigen könnt.

Essentials

Hier findest Du ein paar Dinge, die Du unbedingt brauchst und eventuell anschaffen musst, falls Du sie nicht hast. Alle genannten konkreten Produkte sind hier natürlich nur als Vorschläge und nicht als Kaufempfehlungen zu verstehen.



Mitschriften und Ar­bei­ten

Wie Du Mitschriften anfertigst, bleibt Dir überlassen. Beachte, dass Du Klausuren auf Papier schreibst - also eine Prüfungsvorbereitung am Ende mit Zettel und Stift sinnvoll ist. Falls Du überlegst, Dir ein Tablet oder einen Laptop anzuschaffen, hier ein paar Infos, die Dir vielleicht bei der Entscheidung helfen, wobei Du natürlich mehrere Optionen kombinieren kannst (oder auch musst).

Im folgenden möchten wir Dir eine Idee geben, welche Aufgaben Dich im Uni-Alltag erwarten, sodass Du Dir überlegen kannst, wie Du diesen bestreitest. Du kannst auch die ersten Wochen erstmal mit College-Block und Handy studieren und dabei überlegen, welche der unten aufgeführten Systeme Dir am meisten zusagen und es dann besorgen. Da haben Deine Kommiliton:innen sicher auch gute Ideen oder Du fragst mal in der O-Phase die Mentoren.

  • Mitschreiben in Vorlesungen
  • Arbeitsblätter bearbeiten (Aufgabenstellung öffnen und rechnen)
  • Praktikumsberichte schreiben, auch im Labor
  • Programmieraufgaben lösen
  • PowerPoints erstellen (erst später im Studium)

Ausgehend von den Aufgaben haben wir unsere Einschätzung der Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme unten aufgeführt. Dabei solltest Du beachten, dass Du bei einem College-Block idealerweise einen Laptop oder ein Tablet hast, mit dem Du dann Arbeitsblätter auf Moodle öffnest oder in der entsprechenden Vorlesung recherchierst. Die Systeme können beliebig kombiniert werden. Die Liste ist nicht vollständig und soll auch keine eindeutige Kaufempfehlung geben.

Beachte außerdem, dass Du Dir ein System erarbeiten solltest, Deine Unterlagen zu ordnen. Ob Du eher digitale oder analoge Arbeitsmittel verwendest, ist dabei egal, denn eine wahllose Zettelsammlung in einem Collegeblock ist natürlich genau so unpraktisch wie das ungeordnete Speichern von Dateien überall auf einem Tablet. Das System ist also immer nur so geordnet, wie Du es pflegst.

Bedenke: In der Uni musst Du Dich zur Klausurvorbereitung in der Regel mit den Unterlagen aus dem ganzen Semester beschäftigen. Man könnte sagen, vom Umfang der Lernunterlagen schreibst Du jedes halbe Jahr einmal Abitur.

Vergleich von digitalen und analogen Arbeitsgeräten für den Uni-Alltag

Du schreibst auf einem klassischen Collegeblock mit und heftest du bearbeiteten Zettel nachher in einem Ordner ab. Das System ist in der Schule verbreitet - aber ganz ehrlich: Guckst Du die Sachen von vor drei Monaten dann noch an und findest alles wieder? Wenn Du selbst strukturiert bist, kannst Du auch mit einem Collegeblock sehr gute Noten schreiben ;)

Vorteile:

  • Günstig
  • Das Schreiben mit Stift und Papier bereitet Dich gut auf die Prüfungssituation vor.
  • Strukturierung im Ordner einfach, wenn Einteilungen benutzt werden

Nachteile:

  • Platzbedarf für den Ordner in der Tasche
  • Wenn Du alles nur im Collegeblock liegen lässt, kann es schnell unübersichtlich werden.
  • Nicht das Ein und Alles: Du brauchst in der Uni in der Regel auch mindestens ein Gerät, mit dem Du Arbeitsblätter und Vorlesungen aufrufst, wenn Du arbeitest, sodass Du ein digitales Gerät haben solltest. Ein Handy ist da oft zu klein, um sinnvoll arbeiten zu können.

Vorteile:

  • günstig (ergänzend zum College-Block / Ordner z.B., wenn zuhause ein Standrechner steht)

Nachteile:

  • Keine Mitschriften: Erfordert zusätzliches digitales oder analoges System
  • Begrenzte App-Auswahl

Vorteile:

  • Hohe Akkulaufzeit
  • Strukturierter Zugriff auf Mitschriften

Nachteile:

  • Teuer in der Anschaffung
  • Tippen erfordert eine zusätzliche Tastatur
  • Lösen von Programmieraufgaben schlecht möglich, da hier vor allem Windows-Apps benutzt werden
  • Kurz vor der Klausur Rechnen auf Papier als Vorbereitung empfehlenswert
    (auch während des Semesters Zeigerdiagramme am besten mit Stift und Papier zeichnen)

Vorteile:

  • Platzsparend: Ein Gerät für alles
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Windows-Betriebssystem ermöglicht arbeiten mit nahezu allen Programmen
  • Strukturierter Zugriff auf Mitschriften (z.B. mit OneNote)

Nachteile:

  • Teuer in der Anschaffung
  • Nicht ganz so robust wie ein IPad: Arbeiten von unterwegs schlecht möglich, da Typecover feste Unterlage erfordert
  • Auch hier muss man das Type-Cover extra kaufen
  • Auf Hochleistung optimiertes Gerät (ggf. buggy)
  • Kurz vor der Klausur Rechnen auf Papier als Vorbereitung empfehlenswert
    (auch während des Semesters Zeigerdiagramme am besten mit Stift und Papier zeichnen)

Vorteile

  • Solide
  • Leistungsfähig
  • Stabile Struktur
  • Arbeit auf dem Sofa wie am Schreibtisch möglich
  • Programmieren, Berichte schreiben und Powerpoints gut möglich
  • Ein guter Laptop kann zuhause (z.B. auch mit zweitem Bildschirm) als Hauptrechner fungieren.

Nachteile

  • Kein Ein und Alles, da Mitschriften und das Rechnen von Aufgaben schwierig sind
  • Schlechtere Akkulaufzeit durch hohe Leistungsfähigkeit
  • Teuer, je besser der Akku (prinzipiell aber günstiger möglich als iPad und Surface)

Vorteile

  • Solider als Surface
  • Leistungsfähig
  • Prinzipiell für alle Anwendungen geeignet
  • Strukturierter Zugriff auf Mitschriften (z.B. mit OneNote)
  • Ein guter Laptop kann zuhause (z.B. auch mit zweitem Bildschirm) als Hauptrechner fungieren.
  • Arbeit auf dem Sofa wie am Schreibtisch möglich

Nachteile

  • Schlechtere Akkulaufzeit durch höhere Leistungsfähigkeit
  • Eventuell unhandlich beim Mitschreiben im Hörsaal (auf Umklappen und passende Größe achten)
  • Teuer in der Anschaffung
  • Kurz vor der Klausur Rechnen auf Papier als Vorbereitung empfehlenswert
    (auch während des Semesters Zeigerdiagramme am besten mit Stift und Papier zeichnen)

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.