Zum Inhalt

Fragen zum Industriepraktikum

Für viele ist es nicht so einfach einen Platz im Industriepraktikum zu finden. Deswegen haben wir hier ein paar Ideen aufgeführt, wie man gut an einen Praktikumsplatz kommen kann. Außerdem kommen immer wieder Fragen zum Praktikumsbericht auf, welche wir ebenso auf dieser Seite angehen. Die einzelnen Felder zum ausklappen können bei den unterschiedlichen Anliegen rund ums Praktikum helfen.

Wichtig: Alle Informationen sind inoffiziell und basieren auf studentischen Erfahrungen im Rahmen des Praktikums. Deswegen orientiere Dich an den Seiten des Praktikumsamtes! Dort findest Du die Praktikumsordnung, ein FAQ und Richtlinien und Hinweise.

Industriepraktikum Bachelor

Bei Fragen steht Dir der Fachschaftsrat für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

Kontrakt FSR

Am besten beginnst Du ein Jahr vor Deinem Wunschtermin Dich für das Praktikum zu bewerben. Aber wann ist das? Das ist schwierig zu sagen. Geplant ist es im sechsten Semester, wobei das sechste Semester mit ebenfalls einer dreimonatigen Bachelorarbeit oft nicht pünktlich beendet werden kann.  Das ist allerdings nicht so tragisch, solange Du die ersten Wochen aufholen kannst und jemand in den Kursen sitzt, um Übungsanmledungen und Infos über die Klausurzulassung für Dich organisiert. Details zum Übergang in den Master haben wir auf einer weiteren FAQ-Seite zusammengefasst.

Oftmals ist die Organisation der Bachelorarbeit relativ unkompliziert, sodass ihr zunächst das Praktikum planen solltet. Unternehmen sind zeitlich weniger flexibel und als Praktikant:in bist Du nuneinmal auf das Unternehmen angewiesen. Es bietet sich an, das Praktikum zum Beginn des Sommersemesters zu planen, um dann im Anschluss die Bachelorarbeit zu schreiben. Wenn sich Bachelorarbeit und Semester überlappen, ist das nicht so tragisch. Beachte, dass Bachelorarbeiten manchmal nicht so funktionieren wie geplant und Du deswegen eine Verlängerung beantragen musst.

  • Praktikumsbörse im E-Room
  • Jobmessen (z. B. auch speziell für internationale Studis)
  • Verbände (VDE young net)
  • Fragen bei Lehrstühlen:
    Vielleicht gehst Du nach der Vorlesung mal vorsichtig nach vorne zum Prof und fragt, ob er Ideen für eine Branche hat.
    Auch Übungsleiter können durch ihre Projekte wertvolle Industriekontakte haben.
  • Stellenanzeigen auf Jobportalen (z. B. gibt es das Stellenwerk, mit dem auch die TU Dortmund kooperiert)
  • ggf. Forschungsinstitute, die vom Schwerpunkt her passen.

Wenn Du Dich an die Ersti-Tüten noch erinnerst, wirst Du dort ebenfalls Unternehmen finden, die auf der Suche nach Praktikant:innen sind.

Ein Ablehnungsgrund kann die kurze Praktikumsdauer sein: Du brauchst ungefähr drei Monate, um eingearbeitet zu sein. Das kann für das Unternehmen unpraktisch sein, weil Du dann das Unternehmen verlässt, wenn sich für das Unternehmen die in Dich investierte Zeit lohnt. Deswegen biete eventuell an, auch länger ein Praktikum zu machen (spätenstens nach drei Monaten aber gegen Aufwandsentschädigung), die Bachelorarbeit beim Unternhemen zu schreiben oder einen Werksstudenentenjob zu suchen - natürlich nur, wenn Du es auch wirklich möchtest.

Vergrößere Deinen Suchradius: Es kann auch interessant sein, mal weiter weg zu leben für ein paar Monate und noch einmal eine andere Stadt kennenzulernen. Bevor Du aber ein Hotelzimmer mietest, schau doch mal nach BnBs, Pensionen, Ferienwohnungen und natürlich WGs. Frag die Besitzer, ob Du nicht zu anderen Konditionen für die längere Zeit wohnen darfst - schließlich haben die ja auch einen Vorteil, wenn die Wohnung nicht leersteht. München und Berlin können von den Lebenshaltungskosten natürlich schwierig werden. Bei ländlicheren Unternehmen im Mittelstand ist einerseits die Chance groß, dass die noch freie Praktikumsplätze haben, da nicht so viele Menschen dort leben und andrerseits gibt es gerade dort oft Bauernhöfe, die noch ein Zimmer für relativ wenig Geld zu vermieten haben.

Eine Bezahlung ist nicht selbstverständlich! Es gibt verschiedene Modelle, die zwischen Stundenlohn und Aufwandsentschädigung oder eben keiner Bezahlung schwanken. Beachte, dass Du bei einem Praktikum, das nicht am Heimatort stattfindet, eine Unterkunft oder bei weiterer Anfahrt die Fahrtkosten finanzieren musst. Eventuell darfst Du nicht nebenbei arbeiten gehen, dann solltest Du aber eine Bezahlung aushandeln. Arbeitest Du länger als drei Monate, hast Du ab dem vierten Monat Anspruch auf Mindestlohn. Das ist ja dann auch nicht mehr Teil des Pflichtpraktikums. Angerechnet werden trotzdem immer nur 12 Wochen.

Eine Stellenanzeige hat den Vorteil, dass das Unternehmen in jedem Fall einen Praktikanten oder eine Praktikantin sucht. Allerdings gibt es dann mehrere Bewerber und Bewerberinnen, sodass es vielleicht schwieriger wird, die Stelle zu bekommen.

Von daher lohnt es sich immer, Initiativbewerbungen zu schreiben. Viele Unternehmen weisen auf ihren Internetseiten explizit auf Initiativbewerbungen hin. Dafür solltest Du die üblichen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben und Lebenslauf einreichen - schau am besten, was das Unternehmen einfordert.

Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein und über einen ordentlichen Briefkopf verfügen.

  1. Ein ideales Anschreiben beginnt mit einem Abschnitt über Dich. Schreibe Dinge, die sinnvoll für das Unternehmen sind: Wer Du bist, wo Du studierst etc. und erwähne, auf was Du Dich bewerben möchtest. Dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt und in welchem Zeitraum Du es absolvieren möchtest, solltest Du auch schreiben. Ganz wesentlich ist der Abschnitt: Warum möchtest Du genau in diesem Unternehmen Dein Praktikum machen? Welches Motiv steckt dahinter: Nachhaltigkeit, Erleichterung des Alltags, neue Entdeckungen... und warum verknüpfst Du dieses Unternehmen damit? Wenn es passt, schreibe, woher Du das Unternehmen kennst - ist aber nicht so wichtig.
  2. Hast Du bereits Erfahrung durch eine Arbeit als Werksstudi oder studentische Hilfskraft in dem Bereich oder übst Du ein Hobby aus, was fachlich stark in diese Richtung geht? Wenn nicht, schreibe vielleicht über den Kontakt zum Thema durch Module.
  3. Du kannst schreiben, dass Du Dein Wissen in einem Bereich vertiefen möchtest und Dich über eine positive Rückmeldung freuen würdest. Erwähne, was sich im Anhang befindet und schließe förmlich das Schreiben ab mit einer Unterschrift.

Im Internet findest Du viele Bewerbungsratgeber, die evtl. noch weitere Informationen und Beispielformulierungen haben.

Hol Dir bei Freunden und Familie Feedback zu Rechtschreibung und Inhalt ein.

Es gibt nicht die eine Regel zum Erstellen von Lebensläufen. Hier ein paar allgemeine Tipps zum tabellarischen Lebenslauf (1-2 Seiten max.). Ausgeschriebene Lebensläufe sind ebenfalls möglich, aber in unserer Branche eher selten.

  • Schreibe oben Anschrift, Kontaktdaten wie Geburtsdaten und Ort.
  • Macht das Unternehmen Angaben, ob es ein Bild möchte oder explizit auf Bilder verzichtet? Wenn nicht, bedenke, dass Menschen die Bewerbung entgegen nehmen - ein Bild, welches Dich sympathisch aussehen lässt, wird der Personalabteilung besser in Erinnerung bleiben.
  • Strukturiere Deinen Lebenslauf übersichtlich und nicht zu bunt: Die gewählten Kategorien sollten zu Deinem Leben passen.
  • Schreibe nur Relevantes: Jeder war auf einer Grundschule - das brauchst Du nicht.
  • Bei Jobs ergänze stichpunktartig Deine genauen Tätigkeiten.
  • Schreibe über ehrenamtliches Engagement, aber fasse Dich kurz: Du zeigst damit, dass Du Verantwortung übernehmen kannst und ein Teamplayer bist. Ist der Passus zu ausführlich wirkt es, als ob Du vor lauter Engagement den Blick fürs Wesentliche verlierst.
  • Kenntnisse und Fähigkeiten kommen in einem kleinen Abschnitt vor: Du kannst über PC-Programme und Sprachen wie auch die Fahrerlaubnisklassen schreiben. Im Bereich Programme interssieren Excel, Programmiersprachen und andere Ingenieurssoftware.
  • Wenn Du eine Zeile am Ende über Hobbys verlierst, gibt es eventuell einen netten Aufhänger im Bewerbungsgespräch - z.B. "ich tauche auch gerne, wo waren Sie denn schon?" Entsprechend gilt hier wie sonst überall auch: Übertreibe es nicht! Zu allem, was Du schreibst, können Rückfragen gestellt werden. (Bestes Beispiel: Du schreibst über gute Englischkenntnisse und das Gespräch findet unangekündigt auf Englisch statt)
  • Wenn Du Bescheinigungen, Zertifikate etc. hast, die Deine Kenntnisse belegen, schreibe sie: Gute Englischkenntnisse (C1). Im Anscheiben sollte dann stehen, dass Du diese Zertifikate nachreichen kannst, wenn es jemand wünscht. Schicke nicht unaufgefordert 100-PDF Seiten.
  • Überlegt immer: Was ist relevant für das Unternehmen? Was drücke ich mit dieser Information aus?

Wenn Du gut in der Zeit bist, dann kannst Du Dich auch erstmal bei Deiner Wunschfirma bewerben und warten, ob Du eingeladen wirst. Aus verschiedenen Gründen kann das nicht klappen, sodass Du dann noch weitere Bewerbungen schreiben musst und entsprechend Zeit hast.

Wenn Du nicht ca. ein Jahr vor Deinem Praktikum die Bewerbung abschickst, dann solltest Du direkt mehrere Firmen in der Hand haben, bei denen Du Dich bewirbst, sodass dann mindestens eine Bewerbung klappt. Der Vorteil dabei ist, dass die Bewerbungen weniger aufwändig sein sollten. Das Anschreiben müsstest Du natürlich an das Unternehmen anpassen. Dein Lebenslauf ist ja schon fertig.

Wenn es Dein erstes Bewerbungsgespräch ist, dann guck Dir vielleicht ein paar Tipps und Tricks im Internet an. Hier haben wir ein paar absolute Basics vorbereitet:

  • Bereite Dich auf üblichen Fragen nach Stärken und Schwächen, Interessen etc. vor.
  • Zu Deinem Lebenslauf werden in der Regel Fragen gestellt. Hast Du als Hiwi an einem Lehrstuhl gearbeitet, kann es sein, dass Du einem Experten gegenüber sitzt, der Dich explizit dazu befragt. Gibst Du an, fließend englisch zu sprechen, kann es passieren, dass das Gespräch unangekündigt auf Englisch geführt wird.
  • Dresscode: Blend-In (+1). Sucht mal im Internet, wie die Beschäftigten so herumlaufen. Sind die eher lässig unterwegs, tut es vielleicht ein einfaches Hemd und ne ordentliche Hose. Sieht es eher nach Business-Look aus, schaut mal, ob ihr etwas passendes dazu habt. Sowohl over- als auch underdressed kann einen unangenehmen Eindruck machen.
  • Wenn Dir diese Gespräche schwer fallen, frag vielleicht Freunde, ob ihr das zusammen üben könnt.

Um dem (Fach-)Praktikum (FP) Struktur zu geben, sollst Du Deine Arbeitsbereiche den verschiedenen Tätigkeitsbereichen (FP) zuordnen. Dabei gilt ab Sommer 22 nur noch, dass Du die Arbeitszeit enstprechend zuordnest. Für die FP ist keine Gewichtung vorgegeben.

Der Sinn der Dokumentation der "Tätigkeiten" ist, dass Du nicht drei Monate nur an einer GUI arbeitest, sondern wirklich einen Eindruck in verschiedene Aufgabenbereiche bekommst. Frag zu Beginn des Praktikums im Unternehmen, was so geplant ist für die kommende Zeit - werft ggf. gemeinsam einen Blick in die Praktikumsordnung. Meistens ist es so, dass Du verschiedene Aufgaben erhälst und dann am Ende überlegen kannst, wie Du die grob zuordnen und zusammenfassen kannst.

Für den aktuellen Stand, was gefordert ist, schau einfach in die Praktikumsordnung auf der Internetseite der Fakultät.

In der alten Version (Feb 22) ist es erforderlich, eine Gewichtung zwischen den Tätigkeitsfeldern vorzunehmen, wobei die nicht unbedingt gleich verteilt sein muss.

Der Praktikumsbericht kann verschieden und sehr individuell aufgebaut sein. Hier sind die allgemeinen Infos in einer Beispielstruktur für einen ordentlichen Bericht versteckt. Nutze Word oder LaTeX für ein ordentliches Layout mit definierten Überschriften, automatischem Inhaltsverzeichnis etc. Wenn man das noch nie gemacht hat, lohnt sich der Blick in ein entsprechendes Word-Tutorial. Die Kopfzeile sollte Namen und Matrikelnummer enthalten und vielleicht ein Datum.

Am Ende solltest Du den Bericht nach Rechtschreib, Grammatik- und Zeichensetzungsfehlern absuchen, da bei schlechtem sprachlichen Stil der Bericht zur Korrektur zurückgegeben wird.

Das im Folgenden verwendete Beispiel findet sich auch im E-Room. (Das Beispiel entstand auf Grundlage der alten Praktikumsordnung Feb 2022, die im Sommer 22 verabschiedete ist leicht anders und muss entsprechend berücksichtigt werden).

Folgende Punkte sollte der Bericht zu Anfang enthalten:
  1. Deckblatt mit folgenden Infos:
    Industriepraktikum, Name, Matrikelnummer, Universität, Studiengang, Dauer (Startdatum & Enddatum), Betrieb - Die Gestaltung ist frei
  2. Anmerkung zur Vetraulichkeit:
    Der vorgelegte Praktikumsbericht über die Tätigkeiten des Praktikanten [Name] beinhaltet vertrauliche und interne Daten des folgenden Unternehmens: [Unternehmen] Die Einsicht in den Praktikumsbericht ist Unbefugten nicht gestattet. Ausgenommen hiervon ist nur das berechtigte Mitglied des Prüfungsamtes, das den Bericht beurteilen wird. Die Vervielfältigung und Veröffentlichung des Praktikumsberichts – auch auszugsweise – ist grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmen dieser Regel bedürfen der Genehmigung der [Firma] . [eventuell fordert die Firma einen anderen Sperrvermerk]
  3. Daten zum Praktikum (tabellarisch):
    Name, Matrikelnummer, Studiengang, Universität, Ort, Zeitraum, Arbeitszeit (Wochenstunden), Betreuer:in
  4. Erklärung zur Eigenständigkeit:
    Hiermit versichere ich, [Name] ([Matrikelnummer]), dass der vorliegende Bericht eigenhändig und ohne fremde Hilfe, ausgenommen der Hilfestellung der Mitarbeiter der [Firma], angefertigt wurde. (Ort, Datum, Unterschrift)
  5. Inhaltsverzeichnis (automatisch)
Der Hauptteil des Berichts sollte diese Kapitel enthalten:
  1. Einführung in das Unternehmen:
    Dieser Abschnitt ist passend zum Unternehmen zu wählen: Allgemeine Infos zum Unternehmen und Details zur Abteilung.
  2. Tabellarische Übersicht (Tagesberichte) (Beispiel):
    Wochentag / Datum / Tätigkeit(en) / Arbeitszeit / Aufgabenpaket / Tätigkeitsbereich(e) / Ort
    Bei sich wiederholenden Aufgaben, sollte die BEschreibung entsprechend detailliert sein, damit da nicht 5x Programmieren steht - sondern z.B. Erstellen der Matrix-Funktion Grundstruktur, Testen der Matrix-Funktion, Bugfix, Errorhandling etc., sodass ein Eindruck über die tägliche Arbeit entsteht.
  3. Ausführlicher Tätigkeitsbericht (Wochenbericht)
    • Der Wochenbericht kann Arbeitsgänge, Einrichtungen, Werkzeuge, Methoden und Ver-fahren usw. beschreiben und Notizen über Erfahrungen bei den ausgeübten Tätigkeiten enthalten. Freihandskizzen, Werkstattzeichnungen, Schaltbilder, Diagramme usw. erspa-ren häufig einen langen Text. Allerdings sollte der Bericht auch nicht den Charakter einer Bildersammlung bekommen, d.h. die Bildinhalte sind jeweils verbal zu erläutern. Auf die Verwendung von Fotokopien oder Prospekten (Fremdmaterial) ist zu verzichten.
    • Wiedergabe von Lehrbuchwissen ist unzureichend.
    • Der Bericht (also nur DIESER Abschnitt) soll einen Umfang von etwa mindestens einer DIN A4-Seiten (ohne Skizzen) (3000 Zeichen etwa) pro Woche haben (bei normaler Formatierung: 12-pt-Schrift, 1,5-facher Zeilenabstand, Seitenrand 2 cm, Blocksatz).
    • Aus dem Text muss ersichtlich sein, dass der Praktikant oder die Praktikantin die angegebenen Arbeiten selbst ausgeführt hat.
    • Es ist sinnvoll, den gesamten Bericht gesammelt am Ende unterzeichnen zu lassen. (Unterzeichnung aller Abschnitte einzeln ist auch möglich).
    • Struktur: Tagebuch vs. Aufgabenorientiert: Wenn über mehrere Wochen immer wieder zwischen Tätigkeiten und Abteilungen gewechselt wird, bietet es sich an, den Bericht nach Tätigkeiten und Abteilungen zu gliedern. Dabei kann dann für jede Tätigkeit die Gesamtstundenzahl und der entsprechende Tätigkeitsbereich angegeben werden. Arbeitet man hauptsächlich in einem Projekt, bietet sich eine chronologische (tagebuchartige) Struktur an.
  4. Zusammenfassung:
    Am Ende ist die Form wieder etwas freier. Ein ordentlicher Bericht sollte auch entsprechend abgeschlossen sein:
    Persönliche Motivation zum Praktikum, Erwartungen, Gelerntes, Positive Erfahrungen, Negative Erfahrungen, Persönliches Fazit, das Unternehmen für zukünftige Praktikant:innen
  5. Abschlussbestätigung:
    Der Bericht wurde vollständig gelesen und entspricht den Tätigkeiten des Praktikanten, Herrn XXX / Frau XXX.
    Ort, Datum, Unterschrift, Stempel
  6. Literaturverzeichnis:
    Da hilft Dir Word und ggf. Citavi

Der Bericht muss innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung der Arbeitszeit eingereich werden!

Das Praktikumsamt entscheidet, ob die Praktikumsberichte angenommen werden. Viele Berichte werden tatsächlich gelesen. Fallen Mängel auf, kann der Bericht zurückgewiesen werden. Dort reichst Du dann den Antrag auf Anerkennung zusammen mit dem Praktikumsbericht ein. Näheres findest Du auf den entsprechenden Internetseiten der Fakultät.

Im Vorfeld kann das Praktikumsamt kontaktiert werden, um zu fragen, ob ein Praktikum noch absolviert werden muss oder durch Ausbildung oder Werkstudi-Stelle ggf. entfällt.

Auch hat das Praktikumsamt manchmal offene Praktikumsstellen auf der Website und kann allgemein zum Thema Praktikum beraten.

Wenn Du einen gewissen Umfang in einer Werksstudentenstelle außerhalb der Universität verbracht hast oder schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hast, kannst Du beim Praktikumsamt fragen, ob Du das Praktikum nicht mehr machen musst. Bei Ausbildungen ist es jedoch häufiger nicht möglich.

Trittst Du gerade eine Werksstudi-Stelle in größerem Umfang an, melde Dich am besten direkt beim Praktikumsamt. Dort ist insbesondere dann die Vorgabe zur ausführlichen Dokumentation interessant.

Dies wird immer im Einzelfall entschieden.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.